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Krebsvorsorge

Die Krebsvorsorge wird ab dem zwanzigsten Lebensjahr einmal jährlich durchgeführt. Dazu gehören:
• Gynäkologische Untersuchung
• Brustuntersuchung
• Zytologische Abstrichentnahme. Die Abstriche werden in ein modernes Speziallabor geschickt.
Bei unklaren oder pathologischen Befunden werden Sie von uns umgehend benachrichtigt.
•ab 50. Lebensjahr: Test auf verstecktes Blut im Stuhl und rektale Untersuchung
• ab 55. Lebensjahr: Überweisung zur Darmspiegelung oder jedes zweite Jahr ein immunologischer Stuhltest
Hier finden Sie weitere Informationen:
www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/darmkrebs/frueherkennung.php#inhalt8

Erweiterte Krebsvorsorge

Darüber hinaus biete ich Ihnen einen gynäkologischen Vorsorge-Ultraschall an. Diese Untersuchung ist in den Früherkennungsrichtlinien der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten, es handelt sich um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL).
Bei dieser Untersuchung werden die Gebärmutter und die Gebärmutterschleimhaut, die Eierstöcke, das Bindegewebe seitlich der Gebärmutter und der Raum hinter der Gebärmutter in verschiedenen Ebenen genau beurteilt. Diese Untersuchung geht in Ihrer Aussagekraft deutlich über die Tastuntersuchung hinaus, da auch Auffälligkeiten der Gebärmutterschleimhaut und kleine Veränderungen der Eierstöcke erfasst werden.

Mädchensprechstunde

Zur Mädchensprechstunde können Mädchen und junge Frauen von 12-18 Jahren allein oder mit der Mutter, dem Freund oder einer Freundin kommen, um mit mir über Schwangerschaftsverhütung, ihre körperliche Entwicklung, Sexualität, Impfungen und Infektionsverhütung zu sprechen. Eine gynäkologische Untersuchung muss beim ersten Termin nicht unbedingt erfolgen.
Alles, was in der Praxis besprochen wird, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht,  die Schweigepflicht gilt auch gegenüber den Eltern.

Individuelle Gesundheitsleistungen

Dies sind Untersuchungen, die in den Krebsfrüherkennungsrichtlinien der gesetzlichen Krankenkassen oder in ihrem Leistungskatalog nicht enthalten sind, die aber hierzu eine sinnvolle Ergänzung darstellen können und die Aussagekraft der Untersuchungen erhöhen.
Diese und weitere Untersuchungen biete ich in meiner Praxis an:
Gynäkologischer Vorsorge-Ultraschall
Bei diesem Ultraschall werden die Gebärmutter und die Gebärmutterschleimhaut, die Eierstöcke, das Bindegewebe seitlich der Gebärmutter und der Raum hinter der Gebärmutter in verschiedenen Ebenen genau beurteilt. Diese Untersuchung geht in Ihrer Aussagekraft deutlich über die Tastuntersuchung hinaus, da auch Auffälligkeiten der Gebärmutterschleimhaut und kleine Veränderungen der Eierstöcke erfasst werden.
HPV Abstrich
Wenn ein auffälliger Abstrich vorliegt, sollte zusätzlich ein HPV Test gemacht werden. Humane Papillomaviren (HPV) sind für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Bei einem negativen Befund ist das Risiko für Gebärmutterhalskrebs gering.
Dünnschichtzytologie (ThinPrep)
Dies ist ein Verfahren, bei dem die Gebärmutterhalszellen ohne Blut und Schleimbeimengungen untersucht werden können. Dadurch ist die Aussagekraft besonders bei einem empfindlichen Muttermund genauer als bei dem herkömmlichen Abstrich mit Spatel und Bürstchen und Ausstreichen auf dem Objektträger.
Früherkennung auf Harnblasenkrebs
Hier gibt es einen einfachen Urintest, der nach 30 Minuten in der Praxis abgelesen werden kann.
Risikofaktoren für Blasenkrebs sind das Rauchen, das Färben von Haaren über einen längeren Zeitraum und der Frisörberuf.
Auch chronische Harnwegsinfekte begünstigen das Entstehen von Harnblasenkrebs.
Die Prognose und das Überleben bei Harnblasenkrebs ist wie bei den meisten Krebserkrankungen stark abhängig von dem Grad der Ausbreitung zum Zeitpunkt der Diagnose.
Untersuchung der Fertilität
Um die Fruchtbarkeit  individuell zu beurteilen, ist neben der genauen Anamnese eine Hormonanalyse zu Zyklusanfang (Östrogenspiegel, FSH Spiegel, ggf. Anti-Müller Hormon) in Kombination mit einem vaginalen Ultraschall zur Beurteilung der Eierstöcke sinnvoll.

Hormonsprechstunde

Ich berate und behandele Patientinnen mit Hormonstörungen und hormonell bedingten Problemen. Hierzu gehören zum Beispiel Zyklusstörungen, Akne, Haarausfall, verstärkte Behaarung, Wechseljahrsbeschwerden und die zyklusabhängige Migräne.
Durch meine Schwerpunktausbildung im Bereich der gynäkologischen Endokrinologie habe ich eine langjährige Erfahrung auch mit seltenen Problemstellungen auf diesem Giebiet.

Impfungen

Wir kümmern uns um all Ihre notwendigen Impfungen. Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit, dann können wir Ihnen mitteilen, ob und wann wieder eine Impfung ansteht.
Die Imfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung ) wird bei allen Mädchen zwischen 9 und 18 Jahren von den Krankenkassen übernommen.
Einige Krankenkassen haben diesen Zeitraum bis zum 28. Lebensjahr verlängert.

Schwangerschaftsbetreuung

Meine Betreuung der Schwangerschaft (Erstuntersuchung bei Schwangerschaft, SchwangerschaftsvorsorgeSchwangerensprechstunde) orientiert sich an den Mutterschaftsrichtlinien, die durch den Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen erlassen werden und geht in vielen Punkten über diese hinaus, da diese in den siebziger Jahren festgelegt wurden.
Folgendes wird von den Mutterschaftsrichtlinien festgelegt:
• in welchen Intervallen Untersuchungen durchgeführt werden sollten
• welche Untersuchungen durchgeführt werden müssen: Blutuntersuchungen, Ultraschall, CTG, körperliche Untersuchungen, fetale und mütterliche Dopplersonographie, Screening auf Schwangerschaftsdiabetes
• welche Beratungsinhalte und Themen mit der schwangeren Frau erörtert werden sollten: Ernährung, Lebensführung, Konsum von Genussmitteln, Medikamenteneinnahme, sportliche Aktivitäten, rechtliche Fragen, die sich aus dem Mutterschutzgesetz ergeben.

Zusätzlich zu den aufgeführten Untersuchungen biete ich Ihnen sinnvolle Zusatzleistungen für Schwangere an. Nach Einführung der Mutterschaftsrichtlinien, in denen der Betreuungsumfang der schwangeren Frauen geregelt wird, hat sich der medizinische Standard sehr verändert. Alle im Folgenden aufgeführten Untersuchungen werden nur in Ausnahmefällen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen:

Wahlleistungen in der Schwangerschaft

Toxoplasmose
Die Toxoplasmoseinfektion wird durch ungewaschenen Salat, rohes Fleisch oder Kontakt mit Katzenkot übertragen. Da die Toxoplasmoseinfektion in der Schwangerschaft das Kind schädigen kann, sollte der Immunstatus der  Schwangeren bekannt sein. Wenn kein Immunschutz vorliegt (bei ca. 50 % der Frauen), sollten in 8-10 wöchigen Abständen Blutbestimmungen erfolgen, um eine frische Infektion nicht zu übersehen. Sollte eine frische Infektion auftreten, wird die Schwangere antibiotisch behandelt, um das Risiko für das Kind zu senken.
Ringelröteln – Parvovirus B19
Insbesondere wenn die Schwangere Kontakt zu kleinen Kindern hat, sollte der Immunstatus bekannt sein. 60-70 % der schwangeren Frauen haben einen Immunschutz zu Beginn der Schwangerschaft.
Zytomegalie
50% der Frauen sind zu Beginn der Schwangerschaft immun gegen Zytomegalie, das heißt, sie haben die Infektion schon durchgemacht.
Zytomegalie wird durch Körpersekrete übertragen, besonders durch Kontakt zu kleinen Kindern. Hier sind einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen nach Konatkt mit Körperausscheidungen zur Vermeidung der Ansteckung sinnvoll.
Die Zytomegalie ist mit 1% eine der häufigsten Infektionen in der Schwangerschaft.
Während sie bei der Frau ohne wesentliche Symptome abläuft, kann sie beim Kind zu Fehlbildungen führen.
Fetale Nackentransparenz
Dies ist eine Untersuchung zwischen der 12. und vor Abschluss der 14. Schwangerschaftswoche, bei der die Dicke der Nackenfalte beim Fetus gemessen wird. Anhand dieser Dicke kann in Kombination mit dem Alter der Schwangeren das individuelle Risiko für das Auftreten eines Downsyndroms errechnet werden.
NIPD – nicht  invasive Pränataldiagnostik
Ab der 11. SSW kann aus dem mütterlichen Blut ein NIPT/NIPD  durchgeführt werden.
In dem mütterlichen Blut befinden sich  Fragmente von DNA aus der Placenta, über die die Chromosomenzahl der Chromosomen 21, 13, 18 und der Geschlechtschromosomen X und Y ermittelt werden kann. Das Ergebnis dieses Tests ist für die Fragestellung der Chromosomenzahl sehr genau und liegt nach einer knappen Woche vor.
Abstrich auf B-Streptokokken
Zwischen der 34. und 37. SSW sollte ein Abstrich auf B-Streptokokken durchgeführt werden. Die Besiedlung mit diesem Keim ist für die Schwangere ungefährlich, kann aber bei der Geburt auf das Kind übertreten und bei dem Kind zu schweren Infektionen führen. Schwangere, bei denen der Keim nachgewiesen wurde, werden unter der Geburt antibiotisch behandelt, damit die Infektion des Kindes verhindert wird. Die Neugeborenen werden bei vorhandener Besiedlung der Mutter nach der Geburt engmaschig überwacht, um eine eventuell auftretende Infektion schnell zu erkennen.

Kinderwunsch

Wenn Sie schwanger werden möchten, gibt es einige Dinge, die vorab möglichst beachtet werden sollten. Hierzu gehört die Immunität gegen Röteln und Windpocken.
Schon vor Einsetzten der Schwangerschaft wird die  Einnahme von dem Vitamin Folsäure empfohlen. Dadurch kann man das Risiko senken, ein Kind mit offenem Rücken (Spina bifida) zu bekommen. Ebenso wird die Einnahme von Jod (150 mg) und Vitamin D empfohlen.
Auch eine Untersuchung der Schilddrüsenfunktion kann sinnvoll sein. Bei Vorerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Epilepsie oder Bluthochdruck  besprechen wir gemeinsam, was zu beachten ist und ob eine Umstellung der Medikamente vor Eintreten der Schwangerschaft sinnvoll ist.

Unerfüllter Kinderwunsch

Von unerfülltem Kinderwunsch spricht man, wenn nach einem Jahr mit regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eingetreten ist.
Einer Kinderwunschtherapie geht selbstverständlich ein ausführliches Gespräch (Kinderwunschsprechstunde) und eine ausführliche Diagnostik voraus. Hierzu gehören die Hormonanalyse (ggf. auch des Partners), die gynäkologische Untersuchung, die Zyklusbeobachtung und die Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit.
Eine Untersuchung des Ejakulates (Spermiogramm) sollte bei einem Urologen erfolgen.
Die weitere Therapie ergibt sich aus der gestellten Diagnose und reicht von leichter Hormonbehandlung bis zur Befruchtung außerhalb des Körpers (IVF/ICSI).
Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Kinderwunschzentrum Potsdam oder Zentren in Berlin.

Verhütung

Ich bespreche mit Ihnen gerne die verschiedenen Verhütungsmethoden (Beratung Verhütungsmethoden). Unter der Einbeziehung Ihrer Vorgeschichte und Ihrer Wünsche finden wir sicher eine Methode, die zu Ihnen passt:
Hormonelle Verhütung: Pille, Scheidenring, Minipille, Drei-Monats-Spritze, Intrauterine Verhütung ohne Hormone: Kupferkette Gynefix, Kupfer T Spiralen, Kupferball
Intrauterine Verhütung mit Hormonen: levonogestrelhaltige T förmige Spiralen für drei bis fünf Jahre, Barrieremethoden wie Kondome und Diaphragma Die natürliche Familienplanung mit der symptothermalen Methode www.mynfp.de.
Eine sehr gute Übersicht über die Verhütungsmethoden finden sie auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden

Verhütungspannen

Wenn Sie ungeschützten Verkehr gehabt haben, sollte zunächst geklärt werden, ob es sich wirklich um die fruchtbare Zeit handelt. Wenn der Eisprung kurz bevorsteht, ist die Pille danach eine Möglichkeit. Dies lässt sich mit einer Ultraschalluntersuchung gut klären. Auch die Spirale danach ist eine Alternative, besonders wenn der Eisprung kurz nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr schon stattgefunden hat. Es ist möglich, die Spirale bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Verkehr einzusetzen.

Nachsorge nach Krebserkrankungen

Nach einer behandelten Krebserkrankung erfolgt in den ersten drei Jahren die Nachuntersuchung in drei monatigem Abstand, später verlängert sich dieser auf sechs Monate. Dies geschieht in Übereinstimmung und Zusammenarbeit mit der zuvor behandelnden Klinik.

Links, die Sie interessieren könnten:

Schwangerschaft und Geburt
www.familienplanung.de/schwangerschaft/
https://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_schwangerschaftskalender_1009.html
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/gesetze/mutterschutzgesetz/73762
http://lavg.brandenburg.de/media_fast/4055/Mbl_MuSchG_Beschaeftigungsverbote.pdf

Gynäkologie
www.frauenaerzte-im-netz.de/
www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/
www.verhueten-gynefix.de/
http://www.endometriose-vereinigung.de/willkommen.html
www.familienplanung.de/beratung/schwangerschaftsabbruch/
www.profamilia.de/angebote-vor-ort/brandenburg/potsdam.html
http://www.ago-online.de/de/fuer-patienten/patientenratgeber/
www.frauenaerzte-im-netz.de/de_gebaermutterhalskrebs-was-ist-gebaermutterhalskrebs-zervixkarzinom-_327.html
www.brca-netzwerk.de/

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